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Open Innovation Symposium an der Zeppelin University

ZU-Bau-Symp

Wie kann es in einer Welt der Unsicherheit und Komplexität gelingen, Innovationen erfolgreich zu managen? Wie organisieren wir es, externes Wissen erfolgreich in unsere Unternehmen zu integrieren? Welchen Nutzen können offene Innovationsprozesse in Netzwerken von Kunden oder Zulieferern für Unternehmen entfalten?

Zum Abschluss unseres Studiums an der Zeppelin University veranstalten wir am 11ten Juli ein Symposium zum Thema “Vernetzung und Management von Innovationsprozessen“. Neben unserem Keynote Speaker Frank Piller konnten wir Elke Baessler (Hilti AG), Herbert Köpplinger (Network fo Automotive Excellence) und Alexander Lang (Webasto AG) gewinnen, welche mit Praxis Beispielen den State-of-the-Art im Kontext von Open Innovation veranschaulichen werden. Ganz im Sinne der ursprünglichen Ausrichtung eines Symposiums, werden wir anschließend den Abend gemeinsam bei anregenden Gesprächen und Wein an den Ufern de schönen Bodensees ausklingen lassen. Mehr Informationen zu dem Event sind unter unserer Microsite abzurufen

Wir würden uns ausgesprochen freuen, auch den einen oder anderen Leser unseres Blogs auf der Veranstaltung begrüßen zu können. Anmeldung erfolgt über folgenden Link. Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich jeder Zeit zur Verfügung.


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  • Openeur bei der MCPC 2007 am MIT in Boston
  • Die Stimme der Fellows - Fellowforce Tagline Challenge
  • Open Innovation in den Wikinomics
  • Münchner Medientage - vom Konsumenten zum Prosumenten

    Auf den Münchner Medientagen 2007 gab es eine äußerst interessante Podiumsdiskussion zu der zukünftigen Rolle des Konsumenten, welcher auch online verfügbar ist. Unter den Gästen übernehmen Oliver Samwer (European Founders Fond) und Dr. Stefan Glänzer (Last.fm) die Rolle der Visionäre. Ein interessanter Gedankenaustausch zwischen zwei Generationen der Medienlandschaft, welcher hervorragend durch Prof. Dr. Miriam Meckel von der Universität St.Gallen moderiert wird.

    Zukunftsgipfel: Vom „Konsumenten“ zum „Prosumenten“? - Erster Teil

    Zukunftsgipfel: Vom „Konsumenten“ zum „Prosumenten“? - Zweiter Teil


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  • Mass Customization mit NikeID
  • Open Innovation in der Presse - Die Kunden werden zu Erfindern
  • Die Emanzipation der User - Eric von Hippel auf der MCPC2007

    Wir möchten unsere deutschen Leser auf den grandiosen Vortrag von Eric von Hippel auf der MCPC2007 hinweisen. Von Hippel widmet sich dort einer Theorie des Wirtschaftens welche auf hoch effizienten User-Communities fusst.

    User have innovated historically - but the collaborative design has become so efficient that it is going to drive out manufacturer based design in certain areas.

    Eine detaillierte Beschreibung auf unserer englischen Seite.

    Eric von Hippel MCPC2007 MIT Boston Part1

    Eric von Hippel MCPC2007 MIT Boston Part2

    Eric von Hippel MCPC2007 MIT Boston Part3

    Eric von Hippel MCPC2007 MIT Boston Part4


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  • HBR - 20 bahnbrechende Ideen für 2007
  • Openeur bei der MCPC 2007 am MIT in Boston
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  • Web 2.0 vs. Peer production
  • Kundeneinbindung in die Produktpolitik - Open Innovation
  • Die Stimme der Fellows - Fellowforce Tagline Challenge

    Fellowforce 

    Das Open Innovation Unternehmen Fellowforce hat eine Tagline Challenge gestartet, um eine Entscheidung über seine Tagline den Beiträgen seiner Nutzer zu öffnen. Ihnen wurde ein Reward für die beste Tagline in Aussicht gestellt, die es auf die Fellowforce Startseite schaffen sollte. Wir haben uns kürzlich sehr interessant mit Ruben Robert, dem CEO und Gründer von Fellowforce auf der MCPC 2007 am MIT in Boston unterhalten, wo wir ihm versprochen haben, uns etwas Gedanken darüber zu machen und in welcher Weise wir einen Beitrag zu seiner Tagline leisten und wie dieser aussehen könnte.

    Wir haben schließlich den Gedanken hinter Fellowforce selbst aufgegriffen und unsere Kommilitonen an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen eingeladen, sich uns bei der Suche nach der perfekten Tagline für Fellowforce anzuschließen. Fast genauso wie es Fellowforce im Hinblick auf die Innovation Community weltweit über das Web tut, crowdsourceten wir hierbei die Tagline Challenge in unsere Universität: wir organisierten einen digitalen Ideenfindungspitch im internen Netz unserer Universität und waren absolut erstaunt über die zahlreichen positiven Reaktionen, die Fellowforce erhielt. Während unsere Kommilitonen mehr und mehr brilliante Vorschläge einreichten, gerieten wir zunehmend in Schwierigkeiten hinsichtlich der Entscheidung, welchen dieser Vorschläge wir tatsächlich als perfekte Tagline bei der Tagline Challenge einreichen sollten.

    Wir haben schließlich erkannt, dass es wahrscheinlich keine einzelne Tagline gibt, die alles repräsentiert, für das Fellowforce im Kern seiner Idee steht. Es gab viele sehr gute Vorschläge für eine Tagline unter den Beiträgen der Studenten, genau so wie es auch bereits im Pitch auf der Fellowforce-Website bereits einige gute gab, aber keiner allein wird allen reichen Erwartungen, die Menschen gegenüber Fellowforce haben, vollauf gerecht. Alle Menschen, mit denen wir gesprochen haben, haben das großartige Potential von Fellowforce erwähnt, das Fellowforce für die Zukunft hat, indem es beeinflusst, wie wir mit Ideen und der Öffnung des Innovationsprozesses im Allgemeinen umgehen werden. Andererseits waren wir erstaunt über die unzähligen verschiedenen Perspektiven, in denen Fellowforce gesehen wird und über Diversität der Hoffnungen und Erwartungen der Menschen in Fellowforce.

    Wir haben deshalb erkannt, dass die einzige Tagline, die wirklich für Fellowforce möglich ist, sich aus allen diesen Stimmen zusammensetzt. Sie liegt in der Macht der Diversität aller User, in der Art und Weise, wie sie Fellowforce interpretieren und weiterhin permanent neuerfinden werden. Nur alle miteinander verbunden, spiegeln sie wirklich den Gedanken wieder, der im innersten Kern dessen sitzt, über das es bei Fellowforce geht - die Inspiration großartiger Menschen!

    Dies ist der Grund, warum wir vorschlägen möchte, nicht eine einzelne Tagline zu fixieren, für die Fellowforce alleinig in der Zukunft stehen sollte, sondern es den Fellows zu überlassen, was Fellowforce ist und künftig ausmachen wird. Es sind deshalb all ihre Stimmen, die in Fellowforces Tagline repräsentiert sein sollten. In dem Maße wie die Suche nach einer Tagline for Fellowforce eine kontinuierliche Herausforderung sein sollte, ist unser Vorschlag, die Tagline den Usern zurückzugeben, als dass sie unablässig über einen bestimmten Zeitraum rotieren und für alle Menschen stehen sollte, diese hinter Fellowforce stehen.

    In dem Umfang, wie Fellowforce neue Unterstützer des kreativen Denkens über Ideen und Innovation auf einem neuen und revolutionären Weg unter unseren Kommilitonen gefunden hat, sind wir sicher, dass das Unternehmen auch weiterhin Fellows finden wird, die fasziniert von dem Gedanken eines kollektiven Beitrags zu Fellowforce sind, um die Ideen der Welt zu schärfen und weiterzuentwickeln. Sie müssen nur auf die Stimmen ihrer Fellows hören. Hier sind einige der Stimmen, die wir glücklicherweise unter unseren Kommilitonen aufzuzeichnen in der Lage waren:

    “fellowforce - Inspriring People, Inspiring Innovations”

    “fellowforce - Breaking Barriers”

    “fellowforce - Sourcing the Wisdom of the Crowds”

    “fellowforce - The Idea Highway”

    “fellowforce - Rewarding the World’s Ideas”

    “fellowforce - Start. Right.. Here…”

    “fellowforce - The Force of Innovation”

    “fellowforce - Impeccable Innovations”

    “fellowforce - The Brain Pool of Solutions”

    “fellowforce - Passionnovation”

    “fellowforce - Collective Business Enabler”

    “fellowforce - Longing for Changes”

    “fellowforce - Enlivening Innovations”

    “fellowforce - The Playground of the Creative Class”

    “fellowforce - Solutions Emerging”

    “fellowforce - Enabling Innovations”

    “fellowforce - Ideas Making a Difference”

    “fellowforce - Utilizing the Brains of the World”

    “fellowforce - Challenging People”

    “fellowforce - Crowdsolutioning”

    “fellowforce - Innovation Zeitgeist”

    “fellowforce - The Best Way to Protect Ideas, is to Realize them.”

    “fellowforce - Ideas Creating Value”

    “fellowforce - Bringing Ideas to Life”


    Verwandte Einträge

     
  • Fellowforce bringt Open Innovation Widget
  • Openeur bei der MCPC 2007 am MIT in Boston

    MCPC2007

    Diesen Freitag werden wir nach Boston/MA reisen, um die MCPC 2007 World Conference of Mass Customization and Personalization zu besuchen, die die weltweit führende Veranstaltung in diesem Bereich ist. Zwischen akademischer Forschung und Management Praxis, zielt die Konferenz darauf ab, eine interaktive Plattform um über Strategien zu lernen und über die neuesten Technologien und Enabler zu diskutieren zur Verfügung zu stellen. Wir werden am akademischen Teil der Konferenz am Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, von 7. bis 10. Oktober 2007 teilnehmen, die besonders einen interdisziplinären Fokus auf die neuen Fortschritte in diesem Feld legt. Der zweite Teil, an dem wir nicht mehr teilnehmen werden, wird an der HEC Business School in Montreal, Quebec, Kanada, in Form eines Business Seminars stattfinden.

    Die Konferenz wird gemeinsam vom MIT Media Lab, MIT Design Lab, der RWTH Aachen, der Hong Kong University of Science and Technology und der HEC Montréal Business School (École des Hautes Études Commerciales) organisiert und soll die verschiedenen Stimmen und Gedanken über das Thema auf einer interdisziplinären Perspektive zusammenbringen. Der interdisziplinäre Ansatz bezieht die Perspektiven von Management und Wirtschaftswissenschaft, Ingenieurwesen, Design und Informationstechnologie sowohl aus akademischer Sicht als auch aus Praktikerperspektive ein. Die MCPC wird die größte Veranstaltung im Bereich Mass Customization und Personalisierung werden mit mehr als 150 Keynotes, Präsentationen, Panels etc. über das Thema. Weitere Informationen stellt der Blog von Frank Piller, RWTH Aachen, zur Verfügung, der auch als Program Chair der Konferenz fungiert.

    Wir freuen uns darauf, viele interessante Menschen dort zu treffen und mit diesen viele anregende Gespräch führen zu können. Hoffentlich werden wir auch die Möglichkeit haben, mit einigen Leuten am MIT Media Lab zu sprechen. Wenn jemand unserer Leser ebenfalls an der Konferenz teilnimmt, würden wir uns natürlich über eine Nachricht und darüber, sie oder ihn dort zu treffen, sehr freuen, um uns fachlich und persönlich austauschen zu können.


    Verwandte Einträge

     
  • Die Emanzipation der User - Eric von Hippel auf der MCPC2007
  • Ein Jahr Openeur - Open Innovation & Entrepreneurship
  • Open Innovation & Entrepreneurship
  • Openeur Bestpractice Tab - Update
  • About
  • Inkubierte Inkubatoren - Startups hausgemacht

    Die Amerikaner haben es mal wieder vorgemacht - man nehme ein paar junge motivierte Studenten mit Geschäftsideen - Pfercht diese ein paar Tage an einem X-beliebigen Ort zusammen - Lädt die Presse für die notwendige Öffentlichkeit ein - und anschließend regnet es ein wenig Geld - das ist der Stoff aus denen neuerdings Startups und Milliardäre („meet the next billionaire“) gemacht werden sollen - erinnert schon geringfügig an “Deutschland sucht den Superstar” und Konsorten, aber was tud der naive Entrepreneur nicht alles für Geld, Kontakte und Presserummel.

    yc400alexis.gif Um was geht es eigentlich - In den USA existiert ein sehr erfolgreiches Programm mit dem Namen ycombinator. Ein paar findige Unternehmer und Wissenschaftler haben sich zusammengetan und mit schönen medialen Tam-Tam ein StartUp-Bootcamp aufgezogen. Das Prozedere ist nicht viel anders als bei Businessplan-Wettbewerb - Gründer stellen sich vor, ein paar werden ausgewählt und erhalten ein ausgiebiges Coaching vor Ort und unter Umständen kleinliche Investments in Höhe von 5.000 Dollar pro Gründer.

    seedcampWas in den USA funktioniert, könnte auch in Europa recht gut klappen - haben sich ein paar sehr potente VCs gedacht und das amerikanische Konzept etwas überarbeitet und auf Europa adaptiert. Das Ergebnis ist unter der Seite Seedcamp einzusehen. Auch hier können sich Startups für einen von 20 Plätzen im Bootcamp bewerben nur mit dem kleinen Unterschied, dass die VCs wirklich die Creme de la Creme der Branche sind (Wellington, Index, Atlas, uvm.), das ganze im schönen London stattfinden soll und es um verhältnismäßig viel Kohle geht - 50.000 Euro für die fünf besten Teams. Man darf gespannt abwarten was kommt. Eine paar recht informative Slides zu den Hintergründen der Initative und der VCs-Szene in Europa. Anmelden kann man sich hier.

    In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass es auch eine ähnliche deutsche Initiative gibt. Speedseed - Leider ist hier nicht bekannt inwieweit sich die ambitionierten Pläne weiterentwickelt haben.

    Zuletzt noch einen kleinen Blick in Richtung Alpen - in der Schweiz existiert im Moment ein regelrechtes Gründerfieber - ein Grund dafür ist, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen in der Schweiz nicht nur Musikantenstadl und die Tagesthemen präsentiert - sondern auch eine Dokumentation über schweizer Startups sendet. Das Programm ist ein enormer Erfolg und hat ein Bewusstsein für die schönen, aber auch anstrengenden Momente von Gründern geschaffen. Ganz nebenbei erfreuen sich die Beteiligten Startups über eine enorme nationale Bekanntheit (die Schweizer haben teilweise einen gewissen Hang zum patriotischen) und Investements von VCs. Vielleicht ist der eine oder andere Schweizer in der Leserschaft, der ein wenig Vor-Ort Informationen beitragen kann.


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  • Von Innovations-Hirten, -Kapitalisten und einem -Bazar
  • Next07-Kongress in Hamburg eröffnet

    Next07 Logo

    Heute sind wir in aller Frühe von Stuttgart und München aus nach Hamburg geflogen, um den Next07-Kongress von SinnerSchrader angesichts des vielversprechenden Programms mitzuerleben. Matthias Schrader hat gerade im Kaispeicher B in der Hamburger Hafencity die Next07 eröffnet, die in den Panels Medien 2.0, Parallelwelten, Brand Wikization, Me-Business, Innovation Camp und Think Tank eine Vielzahl interessanter Themen behandelt.

    Norbert Bolz von der TU Berlin philosophierte in der Auftakt-Keynote über die Entwicklung “Vom Blog zur Television” und schaffte es dabei durchaus graziös, einen Großteil des 2.0-Vokabulars in 30 Minuten zu packen. Seine geschilderte Kollaboration von Usern im Rahmen von Open Source denkt zumindest etwas über den technischen Bereich hinaus, bleibt allerdings hinter der zunehmend beobachtbaren Proprietarisierung von Netzwerken zurück. Auf Nachfrage schiebt Bolz allerdings nach, dass sich die radikal-demokratische Kollaboration von Nutzern immer mehr in Richtung Kommerz verschiebe und sich die klassische Wirtschaft zunehmend parasitär über OpenSource lege. Vielleicht könnte unser Ansatz von Open Entrepreneurship ein interessantes Gegenmodell bieten, bei dem eine Bottom-Up-Perspektive vernetzter Wertschöpfung in Netzwerken in Konkurrenz zu klassischen Wertschöpfungsmodellen tritt.

    Interessant allerdings seine Sicht der Wiki-Kultur als Selbstorganisation der Laien, die in eine harte Konkurrenz zu allem Expertenwissen tritt und einen Paradigmenwechsel hinsichtlich der Umkehrung des zunehmenden Expertenwissens darstellt, das sich wieder hin zur Doxa, hin zum Meinungswissen entwickle. Parallelwelten seien nicht mehr eine Flucht in eskapistische Traumwelten, sondern hätten bereits den Charakter von Konkurrenzwirklichkeiten. Geld sei das Zeichen, dass es um Realität geht.

    Auch Bolz’ Gedanke einer Auflösung der klassischen Pareto-Verteilung 80:20 in Netzwerken ist eine interessante Variante des Long-Tail-Paradigmas. Die Digitalisierung als Befreiung von der klassischen Größenverteilung hin zu einer zunehmenden Relevanz von Nischeninteressen ist jedenfalls eine interessante Sichtweise.

    Die Bolzsche Medienkritik indes bleibt jedoch trotz eines hohen Vortragsniveaus und durchaus kurzweiligen Stils mit der Einsicht hinter unseren Erwartungen zurück, dass alle zusammen kreativer seien als jeder und es nur noch eines Anzapfens der weit verteilten Kreativität bedürfe. Dies führe allerdings letzten Endes zu einem Mediendarwinismus, bei dem jeder die Chance habe, drei Minuten wahrgenommen zu werden. Es entscheide sich schnell, wem etwas gelingt oder von wem man nie wieder etwas hören wird.

    Sehr interessant allerdings wieder der Gedanke zum Abschluss der Eröffnungs-Keynote, dass in der Mediennutzung nichts mehr als der “Linking Value” entscheide. Noch wichtiger als das, was verknüpft werde, sei die Verknüpfung selbst. In diesem Sinne ein Hoch auf die Überhöhung des Intermediären und wir bleiben gespannt auf die Inhalte der Panels. 


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  • Crowdsourced Startup - das Ringside-Projekt

     

    Vor einigen Wochen startete Steve Poland offiziell das ambitionierte Projekt Ringside Startup um ein Startup durch die Beteiligung der Crowd zu entwickeln, zu finanzieren und zu vermarkten. Vor einigen Tagen wurde der Versuch nun aufgegeben, weil Poland an seinen erwarteten Zielen im Funding gescheitert ist. Aus unserer Sicht ist die Idee allerdings noch immer interessant und die Frage bleibt bestehen, ob es möglich ist, in dieser Weise durch die Zusammenarbeit vernetzter Individuen ein Startup zu launchen.

    Wir haben über Open Entrepreneurship auch immer in dieser Weise gedacht und falls solch ein Projekt Erfolg hätte, würde es unsere Idee der Wertschöpfung in Netzwerken sehr unterstützen. Momentan müssen wir uns im Rahmen unserer Forschung oft noch auf fokale Netzwerke konzentrieren, die der kreativen Crowd die Möglichkeit geben, als Mikro-Entrepreneure ohne jegliche Risiken zu handeln, weil das fokale Zentrum alle kritischen Geschäftsprozesse zu Verfügung stellt. Ein auf Crowdsourcing basierendes Startup würde jedoch das Spiel wesentlich ändern: die dezentralisierten Beitragenden würden den gesamten Prozess definieren, entwickeln und kontrollieren. Um das Scheitern von Ringside zu reflektieren, möchten wir im Folgenden die bedeutendsten Schritte des Projekts hervorheben.

    22. März - Start des Projekts

    “I’m raising $20,000 in reader/sponsor contributions to launch a web start-up. Contributor participation entitles you to vote on actual business decisions — the first of which will be which idea that I’ve exposed via Techquila Shots will be the web start-up I build from the ground up. I will blog about this entire journey as openly as I can — taking you through the entire start-up process (beginning with incorporation — whether to be LLC or S-Corp Inc; in Delaware or NY) and providing feedback from VCs to Entrepreneurs along the way. My hope is that we’ll all learn quite a lot about the start-up process from this experience.”

    26. März - Einführung verschiedener Geschäftsideen

    Poland schlug fünf Community-Konzepte vor und fragte die Crowd: “Which one of these ideas do you feel has the most potential for ‘success’?”

    4. April - Das Ende der Reise

    “I don’t believe at this moment that I can raise the contribution size I have been hoping to raise ($10k minimum; $20k goal). My belief was that I could get tons of entrepreneurs that are very interested in the entire start-up experience. […] Well, we’re still going to get to hear that valuable insight – only, I’m starting a venture now. I’ve aligned with a programmer that believes in one of my ideas just as much as I do. Thus, we’re moving forward on it.”

    Aus unserer Sicht ist das Ringside Projekt wegen seines Kontexts und vordefinierter Bedingungen gescheitert. Poland wollte Menschen dazu ermutigen, Geld zu spenden anstatt Aktien auszugeben, die die Möglichkeit eröffnet hätten, zumindest einen kleinen Profit zu machen. Der Anreiz einer Spende an ein Startup nur um zu sehen, was mit ihm passiert, scheint nicht genug gewesen zu sein. Wenn Ringside ein Erfolg geworden wäre, dann wäre der einzige Gewinner Poland selbst gewesen, der alle Property Rights gehalten hätte. Bei Zusammenarbeit geht es jedoch um einen wirklichen Beitrag und Vorteile für alle beteiligten Personen in einem solchen Projekt - und die deswegen von diesem auch profitieren sollten. Wie die Crowd in offensichtlicher Weise Poland klargemacht hat, indem sie sich nicht beabsichtigt beteiligte, geht es bei Zusammenarbeit nicht darum, applaudierend an der Ringseite zu stehen und die Protagonisten im Ring zu beobachten. Und es geht definitiv nicht darum, dass eine einzelne Person nur die Crowd benutzt.


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  • Bestpractice
  • Kooperativ oder kontrollierend?
  • Der Weihnachtsmann & Open Innovation
  • Der Weihnachtsmann & Open Innovation
  • The Web 2.0 wave - why it‘s not a fad

    Patty Seybold, hat in ihrem Blog Statements zu ihren Eindrücken und Take-Aways von der Web 2.0 Expo veröffentlicht. Sie schafft es hier Web/Business 2.0, Open Innovation und Kundeneinbindung miteinander zu verknüpfen und einen optimistischen Ausblick zu formulieren, dem wir in der Tendenz zustimmen wollen.

    The Web 2.0 Culture: Loosely-Coupled Innovation

    There are no evil empires that can stop innovation. Anything is possible. It’s a culture of DIY, roll your own, solve your own problems, invent a new toolset, secure in the knowledge. […] So, one reason why Web 2.0 is not a fad that will go away or that you can ignore like just another technology buzzword is that it is a cultural phenomenon.

    Manch einer spricht im Kontext von Web 2.0 noch immer von einer technischen Innovation - doch, dass trifft nicht den Punkt. Die treibende Kraft im Web 2.0 ist die Interaktion der Nutzer. Dementsprechend generiert das Web 2.0 seine Schlagkraft durch die Triebkraft einer sozialen Innovation.

    Web 2.0/Enterprise 2.0 Mission: Empower Customers and Employees

    In Web 2.0, giving end users the tools to create and publish information, to create and deploy applications, and to mix and match information and applications to create new inventions has provided a platform for innovation.[…] People are inventing new businesses, new business models, new games, new tools, and forming new communities. These new communities don’t just discuss topics of interest; they build things. They solve problems. They invent together.

    Empower Customers–Then Align around Their Outcomes

    We can harness the Internet to make it easier for us to design, sell, ship, and service our products, but we still have people to lead and inspire, jobs to do, results to achieve, work that we all need to get done in order to contribute value.

    Die Konsumenten nutzen das Web um neue Geschäftsmodelle, Produkte und Communities zu entwickeln und umzusetzen. Die Inspiration und Motivation erfolgt hierbei durch den Austausch mit anderen Konsumenten und Unternehmen die die Potentiale von Lead Usern nutzen wollen - wir finden in diesem Zusammenhang die Metapher des Jams sehr treffend. Vermehrt begreifen Lead User welche Werte Sie generieren können und sehen darin die Möglichkeit unternehmerisch tätig zu werden. Diese Openeure gewinnen somit an Bedeutung.


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  • Mass Customization 2007 Salzburg

    MC2007

    Eine interessante Veranstaltung mit vielen anregenden Gesprächen am Rande war die diesjährige deutschsprachige Konferenz von Frank Piller zu Mass Customization. Neben Frank Piller hat uns besonders gefreut, mit Jochen Krisch und Lukasz Gadowski über die deutsche Gründerszene ins Gespräch zu kommen. Schön zu sehen, dass dort gerade wieder einiges in Bewegung zu kommen scheint.

    Interessant haben wir uns auch mit Reinhard Prügl von der User Innovation Initiative der Wirtschaftsuniversität Wien unterhalten, der aktuell einen aussichtsreichen Ansatz zur besseren Identifikation von Lead Usern entwickelt und sich schon seit einigen Jahren mit Wertschöpfung in Netzwerken beschäftigt. Wir werden auf jeden Fall den Austausch in dieser Hinsicht intensivieren und werden sehen, ob sich vielleicht Möglichkeiten zu einer noch weiter gehenderen Kooperation entwickeln.

    Die Cases der Tagung reichten von den bekannten Customization-Beispielen Spreadshirt und mi:adidas bis hin zur österreichischen Skimanufaktur Edelwiser. Aus unserer Sicht interessant sind hierbei insbesondere die verschiedenen Grade der Kundenintegration in die Wertschöpfung hinsichtlich Entwicklung, Design und Vertrieb. Unseres Erachtens ist Mass Customization eine interessante Verknüpfung zu Open Innovation und ein Anwendungsbereich für Unternehmen, die auf externe Ressourcen im Rahmen von Open Innovation zurückgreifen. Durch Mass Customization bietet sich die Möglichkeit, sich Skalenvorteile bei der kundenindividuellen Anpassung von Produkten zu erhalten und auf eine konsequente Modularisierung von Komponenten zu setzen. Sein volles Potenzial vermag Mass Customization allerdings nur im Zusammenspiel mit Open Innovation auszuspielen, wenn der Kunde als Wertschöpfer in den Fokus des Unternehmens gerückt wird.


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