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Open Innovation Symposium an der Zeppelin University

ZU-Bau-Symp

Wie kann es in einer Welt der Unsicherheit und Komplexität gelingen, Innovationen erfolgreich zu managen? Wie organisieren wir es, externes Wissen erfolgreich in unsere Unternehmen zu integrieren? Welchen Nutzen können offene Innovationsprozesse in Netzwerken von Kunden oder Zulieferern für Unternehmen entfalten?

Zum Abschluss unseres Studiums an der Zeppelin University veranstalten wir am 11ten Juli ein Symposium zum Thema “Vernetzung und Management von Innovationsprozessen“. Neben unserem Keynote Speaker Frank Piller konnten wir Elke Baessler (Hilti AG), Herbert Köpplinger (Network fo Automotive Excellence) und Alexander Lang (Webasto AG) gewinnen, welche mit Praxis Beispielen den State-of-the-Art im Kontext von Open Innovation veranschaulichen werden. Ganz im Sinne der ursprünglichen Ausrichtung eines Symposiums, werden wir anschließend den Abend gemeinsam bei anregenden Gesprächen und Wein an den Ufern de schönen Bodensees ausklingen lassen. Mehr Informationen zu dem Event sind unter unserer Microsite abzurufen

Wir würden uns ausgesprochen freuen, auch den einen oder anderen Leser unseres Blogs auf der Veranstaltung begrüßen zu können. Anmeldung erfolgt über folgenden Link. Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich jeder Zeit zur Verfügung.


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  • Innovation Night mit Oliver Gassmann
  • Openeur bei der MCPC 2007 am MIT in Boston
  • Die Stimme der Fellows - Fellowforce Tagline Challenge
  • Open Innovation in den Wikinomics
  • Social Headhunting III - Openeure als Headhunter - jobleads.de

    start_logo.jpg

    Zugriff auf das Jobboard von jobleads.de erhalten nur registrierte Mitglieder und deren persönliche Einladungen. Damit will man sich in erster Linie auf Jobs im Fachkräftebereich (Jahresgehalt > 40.000 €) spezialisieren. Bei erfolgreicher Vermittlung teilen sich alle an einer Empfehlungskette beteiligten Vermittler 80% des Reward, 20 Prozent behält
    Jobleads als Provision ein. Firmen zahlen für die Einstellung von Angeboten eine Jahresgebühr in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens.
    Durch die Flexibilität in der Ausgestaltung der zu Jobleads eingeladenen Nutzer ist es durchaus möglich, das Tool auch für Inhouse-Zwecke einzusetzen, soweit man bereit ist, das interne Angebot auch für Jobleads-Nutzer zugänglich ist.

    Ausführlicher Artikel über jobleads.de ist zu finden unter Forward2business.
    Interview mit den Gründern bei gruenderszene.


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  • Social Headhunting I - Openeure als Headhunter - Zubka
  • Social Headhunting II - Openeure als Headhunter - h3.com
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  • Open Innovation - Jammen mit dem Kunden in Netzwerken
  • Social Headhunting II - Openeure als Headhunter - h3.com

    H3.com ist ein von Hans Giesekes, dem Ex-CEO von Monster Worldwide, gegründetes Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung eines Trackingtools für Jobbesetzungen via Empfehlungen spezialisiert hat.Das zentral auf H3.com gehostete Tool ist darauf ausgerichtet, ein Netzwerk von Experten und deren Kontakte zweiten/dritten Grades in die Jobbesetzung einzubinden. Ebenfalls möglich und vorgesehen ist der Einsatz als Inhouse-Lösung, um Mitarbeiter an der Stellenbesetzung zu beteiligen und somit die Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Empfehlung durch die Überbrückung von Informationsasymetrien zu erhöhen.

    Die Empfehlungs-Mails werden durch das System generiert, mit einem eindeutigen Tracking-Link versehen und anschließend über den Email-Klienten des Nutzers verschickt. Damit soll gewährleistet werden, dass die automatisch generierte Mail nicht als Spam deklariert wird. Die Mails enthalten standardmäßig eine Beschreibung der zu besetzenden Stelle, die Höhe des Rewards und drei Fragen:

    1. “Kennen Sie einen passenden Kandidaten?”
    2. “Kennen Sie jemanden, der einen guten Kandidaten kennen könnte?”
    3. “Sind Sie selbst ein passender Kandidat für den Posten?”

    Falls einer der Fragen bejaht wird, leitet der in der Mail enthaltene Link auf eine Seite weiter, auf der man entweder eine weitere Empfehlungsmail über das System erstellen lassen oder sich selbst für die Stelle vorschlagen kann. Sollte eine Person empfohlen werden, ist an dieser Stelle anzugeben, ob man im Erfolgsfall seinen Anteil an dem Reward selbst erhalten oder ihn einer wohltätigen Organisation zur Verfügung stellen will.

    Seit Anfang November 2007 setzt H3.com aufbauend auf die seit 2004 gesammelten Daten auf einen festen Reward in Höhe von 10.000 Dollar. Zusätzlich fallen bei einer erfolgreichen Vermittlung weitere 2.000 Dollar Provision an. Um sich von der Qualität des neuen Arbeitnehmers zu überzeugen, hat das Auftrag gebende Unternehmen 90 Tage Zeit, den Reward zurückzufordern. Die jährliche Grundgebühr ist auch weiterhin ab der ersten Benutzung fällig. Insofern handelt es sich um durchaus ernstzunehmen Verdienstmöglichkeiten- insbesondere wenn man die möglichen Einnahmen im Kontext der minimalen Opportunitätskosten sieht.


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  • Social Headhunting III - Openeure als Headhunter - jobleads.de
  • Social Headhunting I - Openeure als Headhunter - Zubka
  • Bestpractice
  • Münchner Medientage - vom Konsumenten zum Prosumenten

    Auf den Münchner Medientagen 2007 gab es eine äußerst interessante Podiumsdiskussion zu der zukünftigen Rolle des Konsumenten, welcher auch online verfügbar ist. Unter den Gästen übernehmen Oliver Samwer (European Founders Fond) und Dr. Stefan Glänzer (Last.fm) die Rolle der Visionäre. Ein interessanter Gedankenaustausch zwischen zwei Generationen der Medienlandschaft, welcher hervorragend durch Prof. Dr. Miriam Meckel von der Universität St.Gallen moderiert wird.

    Zukunftsgipfel: Vom „Konsumenten“ zum „Prosumenten“? - Erster Teil

    Zukunftsgipfel: Vom „Konsumenten“ zum „Prosumenten“? - Zweiter Teil


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  • Mass Customization mit NikeID
  • Open Innovation in der Presse - Die Kunden werden zu Erfindern
  • Social Headhunting I - Openeure als Headhunter - Zubka

    Webbasierte Plattformen wie zubka.com, h3.com und jobleads.de haben sich auf Bereitstellung von Schnittstellen spezialisiert, welche offene Stellen über persönliche Empfehlungen besetzen sollen. Je nach Fokussierung und Vertaulichkeit der Position können unternehmensfremde Personen in die Besetzung mitenbezogen werden. Openeure haben somit die Möglichkeit als Headhunter ihre eigenen sozialen Netzwerke nach geeigneten Personen zu durchsuchen und im Falle einer erfolgreichen Vermittlung mit einem Reward entgolten zu werden. Referral Recruitment ist ein wunderbares Beispiele dafür, wie Openeurship vormals unternehmensinterne Prozesse optimieren und ergänzen kann. Wie dies funktioniert, werden wir an Hand der genannten Startups illustrieren:

    zubka

    Auf den ersten Blick bietet Zubka ein simples Jobboard. Im Gegensatz zu anderen Job-Plattformen sollen diese jedoch keine direkten Bewerbungen anziehen, sondern Verweise auf Personen, die für die einzelnen Angebote geeignet erscheinen. Mit diesem Ansatz hat das britische Unternehmen eine verhältnismäßig breite Rezeption in renommierten Medien erhalten. So führt Red Herring Zubka als eines der 100 weltweit interessantesten Startups des Jahres 2006 an.

    Der Empfehlungsprozess wird zentral über die Plattform abgewickelt. Sobald sich ein User registriert hat, kann er Profile für interessante Kandidaten mit Angaben über deren aktuelle Beschäftigung, grobes aktuelles Einkommen und herausragende Eigenschaften anlegen und ihnen anschließend einzelne Stellen aus dem Jobboard empfehlen. Hierzu erhält der potentielle Kandidat eine Email mit einem Link auf das betreffende Stellenangebot. Der Link führt zu einer Eingabemaske, mit der der potentielle Kandidat seine Profildaten einsehen und gegebenenfalls überarbeiten bzw. einen CV uploaden und somit seine Bewerbungsunterlagen komplettieren kann.
    Bei einer erfolgreichen Stellenbesetzung erhält der Vermittler den Reward, der etwa 8% Prozent des ersten Jahresgehalts entspricht. Des Weiteren verlangt Zubka bei Erfolg eine weitere Zahlung in Höhe von 20 % des Rewards vom Arbeitgeber. Zusätzlich fällt eine monatliche Einstellgebühr von etwa 30 Euro pro Angebot an. Nach eigenen Angaben greifen ca. 8000 Vermittler auf die Zubka-Angebote zu.


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  • Social Headhunting III - Openeure als Headhunter - jobleads.de
  • Bestpractice
  • Social Headhunting II - Openeure als Headhunter - h3.com
  • Die Stimme der Fellows - Fellowforce Tagline Challenge

    Fellowforce 

    Das Open Innovation Unternehmen Fellowforce hat eine Tagline Challenge gestartet, um eine Entscheidung über seine Tagline den Beiträgen seiner Nutzer zu öffnen. Ihnen wurde ein Reward für die beste Tagline in Aussicht gestellt, die es auf die Fellowforce Startseite schaffen sollte. Wir haben uns kürzlich sehr interessant mit Ruben Robert, dem CEO und Gründer von Fellowforce auf der MCPC 2007 am MIT in Boston unterhalten, wo wir ihm versprochen haben, uns etwas Gedanken darüber zu machen und in welcher Weise wir einen Beitrag zu seiner Tagline leisten und wie dieser aussehen könnte.

    Wir haben schließlich den Gedanken hinter Fellowforce selbst aufgegriffen und unsere Kommilitonen an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen eingeladen, sich uns bei der Suche nach der perfekten Tagline für Fellowforce anzuschließen. Fast genauso wie es Fellowforce im Hinblick auf die Innovation Community weltweit über das Web tut, crowdsourceten wir hierbei die Tagline Challenge in unsere Universität: wir organisierten einen digitalen Ideenfindungspitch im internen Netz unserer Universität und waren absolut erstaunt über die zahlreichen positiven Reaktionen, die Fellowforce erhielt. Während unsere Kommilitonen mehr und mehr brilliante Vorschläge einreichten, gerieten wir zunehmend in Schwierigkeiten hinsichtlich der Entscheidung, welchen dieser Vorschläge wir tatsächlich als perfekte Tagline bei der Tagline Challenge einreichen sollten.

    Wir haben schließlich erkannt, dass es wahrscheinlich keine einzelne Tagline gibt, die alles repräsentiert, für das Fellowforce im Kern seiner Idee steht. Es gab viele sehr gute Vorschläge für eine Tagline unter den Beiträgen der Studenten, genau so wie es auch bereits im Pitch auf der Fellowforce-Website bereits einige gute gab, aber keiner allein wird allen reichen Erwartungen, die Menschen gegenüber Fellowforce haben, vollauf gerecht. Alle Menschen, mit denen wir gesprochen haben, haben das großartige Potential von Fellowforce erwähnt, das Fellowforce für die Zukunft hat, indem es beeinflusst, wie wir mit Ideen und der Öffnung des Innovationsprozesses im Allgemeinen umgehen werden. Andererseits waren wir erstaunt über die unzähligen verschiedenen Perspektiven, in denen Fellowforce gesehen wird und über Diversität der Hoffnungen und Erwartungen der Menschen in Fellowforce.

    Wir haben deshalb erkannt, dass die einzige Tagline, die wirklich für Fellowforce möglich ist, sich aus allen diesen Stimmen zusammensetzt. Sie liegt in der Macht der Diversität aller User, in der Art und Weise, wie sie Fellowforce interpretieren und weiterhin permanent neuerfinden werden. Nur alle miteinander verbunden, spiegeln sie wirklich den Gedanken wieder, der im innersten Kern dessen sitzt, über das es bei Fellowforce geht - die Inspiration großartiger Menschen!

    Dies ist der Grund, warum wir vorschlägen möchte, nicht eine einzelne Tagline zu fixieren, für die Fellowforce alleinig in der Zukunft stehen sollte, sondern es den Fellows zu überlassen, was Fellowforce ist und künftig ausmachen wird. Es sind deshalb all ihre Stimmen, die in Fellowforces Tagline repräsentiert sein sollten. In dem Maße wie die Suche nach einer Tagline for Fellowforce eine kontinuierliche Herausforderung sein sollte, ist unser Vorschlag, die Tagline den Usern zurückzugeben, als dass sie unablässig über einen bestimmten Zeitraum rotieren und für alle Menschen stehen sollte, diese hinter Fellowforce stehen.

    In dem Umfang, wie Fellowforce neue Unterstützer des kreativen Denkens über Ideen und Innovation auf einem neuen und revolutionären Weg unter unseren Kommilitonen gefunden hat, sind wir sicher, dass das Unternehmen auch weiterhin Fellows finden wird, die fasziniert von dem Gedanken eines kollektiven Beitrags zu Fellowforce sind, um die Ideen der Welt zu schärfen und weiterzuentwickeln. Sie müssen nur auf die Stimmen ihrer Fellows hören. Hier sind einige der Stimmen, die wir glücklicherweise unter unseren Kommilitonen aufzuzeichnen in der Lage waren:

    “fellowforce - Inspriring People, Inspiring Innovations”

    “fellowforce - Breaking Barriers”

    “fellowforce - Sourcing the Wisdom of the Crowds”

    “fellowforce - The Idea Highway”

    “fellowforce - Rewarding the World’s Ideas”

    “fellowforce - Start. Right.. Here…”

    “fellowforce - The Force of Innovation”

    “fellowforce - Impeccable Innovations”

    “fellowforce - The Brain Pool of Solutions”

    “fellowforce - Passionnovation”

    “fellowforce - Collective Business Enabler”

    “fellowforce - Longing for Changes”

    “fellowforce - Enlivening Innovations”

    “fellowforce - The Playground of the Creative Class”

    “fellowforce - Solutions Emerging”

    “fellowforce - Enabling Innovations”

    “fellowforce - Ideas Making a Difference”

    “fellowforce - Utilizing the Brains of the World”

    “fellowforce - Challenging People”

    “fellowforce - Crowdsolutioning”

    “fellowforce - Innovation Zeitgeist”

    “fellowforce - The Best Way to Protect Ideas, is to Realize them.”

    “fellowforce - Ideas Creating Value”

    “fellowforce - Bringing Ideas to Life”


    Verwandte Einträge

     
  • Fellowforce bringt Open Innovation Widget
  • Spreadshirt Marktplatz - Resell Your Own Label

    Mit einer sehr interessanten Erweiterung seines ursprünglichen Geschäftsmodells wartet seit Kurzem Spreadshirt auf. Nicht nur haben die Leipziger einen ansprechenden Relaunch ihrer Website vorgenommen, ihren Slogan in “Your Own Label” geändert, sowie erneut durch eine Neuauflage ihres sehr erfolgreichen Open Logo Projects per Kundeneinbindung par excellance ein neues Logo maßschneidern lassen - seit Kurzem steht auch der Spreadshirt Marktplatz zur Verfügung, auf dem jeder User anderen seine selbstkreierten Motive oder Produkte anbieten kann. Das aus den Spreadshops bekannte Provisionssystem greift hierbei auch auf dem Marktplatz und ermöglicht jedem Verkäufer, seine Marge individuell festzulegen. 

    Wir hatten selbst vor einiger Zeit die Gelegenheit, mit den für den Marktplatz verantwortlichen Jungs der Business Unit Direct-To-Customer (D2C) in Leipzig bei Spreadshirt zu sprechen. Aus unserer Sicht ist gerade der Marktplatz vielleicht der in nächster Zeit interessanteste Geschäftsbereich für Spreadshirt, da das klassische Long-Tail-Geschäft, das Spreadshirt bereits über seine Spreadshops betreibt nochmals um einen entscheidenden Faktor ergänzt wird. So macht es erst der Marktplatz durch gesunkene Transaktionskosten aufseiten eines Designers möglich, ein bestimmtes Design online zu stellen, ohne hierfür erst selbst einen Shop einrichten zu müssen. Darüberhinaus ist der Designer in der Lage, durch den Marktplatz Netzwerkexternalitäten für seine Motive zu nutzen, da er seinen Shop nicht individuell bewerben muss, sondern vom Traffic auf der Spreadshirt-Website profitiert. Insofern werden überhaupt erst durch den Marktplatz für den einzelnen Designer signifikante Skalenerträge durch Verkauf seiner Produkte möglich. Er nutzt also dementsprechend die Schnittstellen und das Netzwerk von Spreadshirt, um Wertschöpfung in Netzwerken zu generieren und entspricht insofern haargenau unserem Modell eines Openeur.

    Der entscheidende Aspekt für den Erfolg des Marktplatzes wird aus unserer Sicht deshalb die Herausforderung sein, die Rahmenbedingungen der Plattform so zu gestalten, dass dem einzelnen Designer genau dies ermöglicht wird und andererseits dafür zu sorgen, dass den potenziellen Käufern eine Bestellung der Produkte über den Marktplatz leicht möglich ist. Spreadshirt nimmt hierbei als Plattformbetreiber eine sehr interessante Brokerrolle ein und muss neben der prozessualen Abwicklung vor allem für das Funktionieren der Netzwerkeffekte Sorge tragen, wodurch sich letzten Endes im Marktplatz Skalenerträge und Long Tail verbinden.

    Die entscheidende Innovation des Marktplatzes aus unserer Sicht ist jedoch vor allem, dass Spreadshirt es dadurch geschafft hat, das eigentliche, physische Produkt - das vielbeschworene Shirt - vom immateriellen Gut des Motivs zu trennen, dem Designer ein Recht auf die Produktion seines Motives einzuräumen und dieses Recht handelbar zu machen. Genau das wird eigentlich über den Marktplatz erreicht. Der Käufer ist erst durch den Marktplatz in der Lage, das Recht zu erwerben, ein von einem anderen User erstelltes Motiv in einer anderen Weise auf seinen eigenen Produkten einzusetzen, als dies ursprünglich vom Designer vorgesehen war - und das neue Produkt gegebenenfalls sogar weiterzuverkaufen - natürlich mit entsprechender Provision für sich selbst und den ursprünglichen Designer. Oder kurz gesagt: “Resell Your Own Label”! Wir sind der Meinung, dass dies in der Zukunft nicht nur für eine ungeheure Vielfalt an Motiven und Produkten auf der Plattform von Spreadshirt sorgen wird, sondern letztlich auch das weitere Wachstum von Spreadshirt als Creative Apparel Company zusätzlich zu unterstützen vermag.

    Und um auch einen eigenen Beitrag zum Marktplatz zu leisten, haben wir selbst auch ein eigenes Motiv hinzugefügt, das wir im Sinne der Wertschöpfung in Netzwerken gerne jedem gegen eine geringe Provision zum Einsatz auf eigenen Produkten zur Verfügung stellen:

    Entrepreneur Fish  


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  • Open Innovation - ein Massenphänomen
  • Bestpractice
  • Fellowforce bringt Open Innovation Widget

    http://ww1.prweb.com/prfiles/2007/08/29/267179/gI_fflogo.gif.jpg

    Die Open Innovation Community fellowforce, hat soeben die Erweiterung ihrer Produktpalette bekannt gegeben. Neben den bereits verfügbaren Innovations Wettbewerben, bieten sie jetzt auch ein Widget an, welchen es Firmen schnell und einfach ermöglicht, ihre Kunden in den Innovationsprozess zu integrieren:

    The ‘Innovate Us’ button is like a ‘Digg-this’ application for innovation, empowering and encouraging consumers to submit ideas to company controlled (Fellowforce enabled) innovation boxes. “We prefer to call them Innovation Boxes because consumer participation is more than just a feedback tool”, adds Crites, “it’s a driver for innovation. And for companies, this is like having a souped-up RSS aggregator to manage idea feeds.”

    The basic ‘Innovate Us’ button is free of charge and takes just minutes to install. Companies can upgrade for full facilitation, customization and complete open innovation box solutions. With basic or premium, companies can easily manage ideas from submission to implementation. Consumers can see status reports on their submissions, so the process is transparent between parties. And soon, Fellowforce will launch an Innovation Forum, giving companies the option to take ‘Innovate Us’ ideas into the open for feedback from Fellows. (via prweb.com)

    ideaboxDiese könnte einen wichtiger Schritt auf dem Weg zur Etablierung von Open Innvation auf breiter Front sein. Noch nie war es einfacher und günstiger, die Innovationspotentiale der Kunden zu nutzen und ihnen die angemessene Wertschätzung zu kommen zu lassen.


    Verwandte Einträge

     
  • Open Innovation in den Wikinomics
  • Defining Open Innovation - Interaktive Wertschöpfung
  • Open Innovation Campus by Philips - Shanghai / Eindhoven
  • Open Innovation Symposium an der Zeppelin University
  • Ausrichtung von Openeur
  • Open Innovation - Jammen mit dem Kunden in Netzwerken

    Timo Off hat auf seinem lesenswerten geistesblitz-Blog ein interessantes Paper von Frank-Lothar Köpke veröffentlicht. Köpke hat sich mit seinem Unternehmen creaktiv auf die Weiterbildung von Führungskräften spezialisiert. In diesem Kontext orientiert er sich stark an den Leitbildern von Open Innovation und arbeitet in diesem Zusammenhang mit Hochschulen zusammen. In dem Paper fasst Köpke die wesentliche Gedanken von Open Innovation zusammen und bringt die Bedeutung dieses neuen Wertschöpfungsparadigma für den Standort Deutschland auf dem Punkt. Die aus unserer Sicht interessantesten Gedanken:

    Netter Catcher:

    Die Geschichte eines Produkt ist für den Kunden oft wichtiger als das Produkt selbst. Open Innovation läßt dem Kunden erstmal die Freiheit, seine eigene Produktgeschichte zu schreiben.” (Frank-Lothar Köpcke, creaktiv.org)

    Seine Definition von Open Innovation:

    Offene Innovation beschreibt einen qualitativ hochwertigen, quasi demokratischen Wertschöpfungsprozeß, in dem Hersteller, externe Quellen und potenzielle Nutzer in den kreativen Prozess eingebunden werden, um gemeinsam eine Innovation zu entwickeln.
    (Frank-Lothar Köpcke, creaktiv.org)

    Thesen welche Köpke zu Open Innovation aufstellt:

    1. Offene Innovation stellt einen radikalen Gegenentwurf zu herkömmlichen Win-Lose- Spielen in Wirtschaft und Gesellschaft dar.

    2. Offene Innovation basiert auf dem Gesetz des build-on-trust, d.h. eines
    Urvertrauens in die Selbstorgansisationsfähigkeit von Systemen.

    3. Offene Innovation lässt Freiraum für Eigeninitiative, Kooperation und
    Zusammenarbeit sogar zwischen Wettbewerbern.

    4. Offene Innovation beschreibt einen natürlichen Weg hin zu Innovationen. Dieser Prozess wird gelenkt von der Einsicht, dass Lebensqualität von Menschen gemacht wird. Produkte und Services werden leichter vom Markt angenommen, je mehr sie den “common sense” der Abnehmer und deren Erlebniswelten reflektierten. (Frank-Lothar Köpcke, creaktiv.org)

    Die Thesen decken sich stark mit unserem Openeur-Ansatz. Der Entrepreneur als Figur im Burtschen (siehe Burt (1992): Structural Holes: The Social Structure of Competition) Sinne, welche das Netzwerk zu seinem und dem gemeinsamen Vorteil nutzt, überbrückt strukturelle Löcher in Netzwerken schafft somit Innovationspotentiale. Das Resultat daraus ist eine äußerst flexible und effiziente Art der Wertschöpfung unter spontaner Hierarchisierung (These 3), welche bei Bedarf entsteht und unter Umständen sofort zerfällt sobald sie nicht mehr benötigt wird - eine Wertschöpfung in und aus Netzwerken. Die Regulationsmomente in Netzwerken stellen Vertrauen (These 2) und Reziprozität (These 1) dar. Hier sieht man wieder einmal sehr schön welche enorme Rolle netzwerktheorethische Gedanken im Open Innovation Kontext spielen (müssen).

    Somit unser Rat zum Sonntag:Reinlesen.


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  • Wetten, Wissen, Wahrsagerei – der universelle Publikumsjoker

    Das Wisdom of the Crowds Phänomen geistert schon seit längerer Zeit durch Blogs und Journals, doch bisher war man sich vielfach noch nicht recht bewusst welche Praxisrelevanz das Thema haben kann – abgesehen von dem berühmten Publikumsjoker der grundsätzlich als Beispiel herhalten muss.

    Mittlerweile gibt es einige Plattformen die es auch dem Ottonormal-Verbraucher erlaubt die „Weisheit der Vielen“ außerhalb des Fernsehens anzuzapfen. So bietet bswp. Die Plattform beatjoe.de eine Art andauernden Publikumsjoker mit Wettfunktion an - der Sinn erschließt sich mir nicht unmittelbar, aber die User scheinen Spaß daran zu haben. (Mehr dazu hier)

    Interessanter sind in diesem Zusammenhang die virtuellen Börsen, welche Frank Piller in „Interaktive Wertschöpfung“ wie folg beschreibt:

    Auf virtuellen Börsen werden, den Prinzipien echter Aktienmärkte folgend, zukünftige Marktzustände gehandelt (z.B. der Absatz bestimmter Produkte innerhalb eines definierten Zeitraums). Die Erwartungen der Teilnehmer bezüglich zukünftiger Marktzustände spiegeln sich dann im Wert der virtuellen Aktien wider. Entsprechend der Hayek-Hypothese werden durch eine virtuelle Börse asymmetrisch verteilte Informationen der Marktteilnehmer am effizientesten aggregiert. (Frank Piller 2006)

    Für Piller ist dieses Phänomen zur Identifikation von Lead Usern interessant, da diejenigen User welche ihr Portfolio am erfolgreichsten aufgestellt haben, potentiell über einen Informationsvorsprung verfügen - ein Merkmal innovativer Kunden.

    Andererseits ist nicht nur der Erfolg des Einzelnen, sondern eben auch die kollektive Bewertung interessant. So berichtete bspw. der Spiegel über die Prognose-Börse Hollywood Stock Exchange (HSX):

    Die Mitspieler kaufen mit Spielgeld (dem Hollywood-Dollar) Aktien von Filmen, die noch nicht im Kino gestartet sind. Der Aktienpreis soll den Kassenerfolg eines Filmes widerspiegeln. Sprich: Wer 200 Hollywood-Dollar für einen Anteil ausgibt, erwartet, dass der Film in den ersten vier Wochen nach US-Filmstart mehr als 200 Millionen Dollar einspielen wird. Einen Monat nach dem Kinostart wird die Aktie vom Markt genommen, Besitzer erhalten als neues Spielgeld den Aktien-Gegenwert der realen Umsatzzahlen gutgeschrieben. Sprich: Spielt der Film 200 Millionen Dollar ein, gibt es 200 Hollywood-Dollar Spielgeld je Aktie. (Spiegel Online)

    Der Erfolg ist erstaunlich:

    (…) in den vergangenen drei Jahren haben die Kurse an der HSX die Oscar-Gewinner in den acht wichtigsten Kategorien fast perfekt vorhergesagt (nur acht Prozent Fehlerquote). Die Güte der Einspielergebnis-Prognosen an der HSX hat Martin Spann, Wirtschaftsprofessor an der Universität Passau, untersucht. Sein Ergebnis nach Auswertung von 152 Filmen: “Die Voraussagen waren sehr gut.” Konkret: Sie waren doppelt so gut wie die Experten-Prognosen im US-Fachmagazin “Box Office Report”. Ein Beispiel: Im April 2006 sagte die HSX voraus, dass “The Da Vinci Code” binnen vier Wochen 207 Millionen Dollar einspielen wird. Tatsächlich waren es Ende Juni 205,5 Millionen Dollar. (Spiegel Online)

    Ähnliche Börsen-Spiele gibt es mittlerweile für alles Mögliche: Blogs, Technologie, Aktien, oder wie gestern berichtet auf Startups. (Mehr auf Mashable) Für Startups kann dieses Wisdom of the Crowds-Feedback mit Sicherheit eine erste Einschätzung über die Marktakzeptanz geben, leider liegen bisher keine Daten über den Erfolg solcher Maßnahmen vor.

    Zum Abschluss noch ein Ausschnitt aus einem Interview mit James Surowiecki dem Autor von “Wisdom of the Crowds”:

    (…) Viel präzisere Ergebnisse erzielt man, wenn man einen simulierten Markt einrichtet, an dem die Menschen Aktien von Kandidaten kaufen können. Man fragt sie also nicht, wie sie wählen, sondern wie sie glauben, dass die anderen entscheiden. Solche Prognosemärkte sagen den Ausgang einer Wahl regelmäßig auf ein oder zwei Zehntelprozent korrekt voraus.

    Warum funktioniert das?

    Märkte vereinigen automatisch sehr unterschiedliche Menschen, da prinzipiell jeder teilnehmen kann. Ebenfalls sehr wichtig: Die Beteiligten interagieren zwar, sind aber voneinander unabhängig.

    Welche anderen Arten solcher Prognosemärkte gibt es – außer für Wahlergebnisse?

    Unternehmen nutzen sie inzwischen. Es ist doch oft so: Einen kleinen Angestellten fragt niemand nach seiner Meinung – oder er traut sich nicht, sie seinem Chef mitzuteilen. Dabei haben gerade diese Leute oft die wichtigsten Informationen. Durch Prognosemärkte kann man diese Informationen sichtbar machen: Siemens nutzt das zum Beispiel, um festzustellen, ob bestimmte Produkte rechtzeitig fertig werden oder wie erfolgreich neue Produkte sein werden.

    Angestellte können also Aktien kaufen, die besagen, dass eine Software rechtzeitig fertig wird?

    Genau. Wenn niemand diese Aktien kauft, sondern alle ihr Spielgeld darauf verwetten, dass es zu einer Verspätung kommt, kann man daraus natürlich etwas ablesen. Gerade schlechte Nachrichten kommen so eher zum Vorschein, als wenn man sie seinem Boss ins Gesicht sagen müsste. Siemens sagt, sie hätten dadurch ihre Prognosen um 50 Prozent präziser gemacht.

    Hat der Aktienmarkt auch Vorhersagekräfte?

    Auf jeden Fall! Ein interessantes Beispiel ist das Challenger-Unglück von 1986. Vier große Firmen hatten die Bauteile geliefert, nach der Explosion sind die Kurse aller vier Firmen gefallen. Drei Kurse haben sich relativ schnell wieder stabilisiert. Nur der vierte Kurs, der der Firma Morton Thiokol, fiel tiefer und tiefer. Dabei war die Unglücksursache nicht mal ansatzweise klar. Erst viel später stellte sich heraus, dass wirklich die Feststoffraketen dieser Firma zu dem Unglück geführt hatten. (Interview mit dem Magazin Fluter)

    Und damit haben wir erfolgreich den Bogen zu Open Innovation und Lead User Integration geschlagen. Mehr Informationen zu webbasierten Prognosemärkten findet man in einem bemerkenswerten Paper von Spann/Skiera erschienen in Management Science 2003


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  • Businessweek - Tapping the Wisdom of the Crowd
  • Ideation vs. Creation
  • Bestpractice
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