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Crowdspirit - Open Entrepreneurship light

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Einen Monat später als angekündigt, ist crowdspirit nun endlich in ein closed-Beta-Testing gegangen. Das Ergebnis ist auf dem ersten Blick realtiv ernüchternd. Der Funktionsumfang:

User stellen Produktideen ein - andere bewerten und kommentieren diese - das ist es im wesentlichen. Alle weiteren Prozessschritte wie Funding und Produktentwicklung sind noch nicht freigeschaltet. In allem was bisher angeboten wird, ist Spigit ausgereifter. Tja es stellt sich somit die Frage was die Jungs von crowdspirit das letze halbe Jahr gemacht haben. Noch ein Bulletinboard für Ideen braucht die Welt nicht unbedingt.

Man könnte meinen, dass ein paar User mehr Zeit investiert haben als die Plattformbetreiber selbst - wie hier eine Grafik für ein Facebook-Phone:

phone

Mehr infos zu der Produktidee unter folgendem Link

Mal sehen was draus wird - der Zusatz beta weckt Hoffnungen


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    spigit

    Zwischendurch schaffen es ein paar wenige Startups aus dem Copycatbrei herauszustechen. Einen erfrischenden und vielversprechenden Ansatz hat sich Spigit verpflichtet: Startups spielerisch in Kollaboration gründen.

    Sie vereinen dabei verschiedenste Widsom of the Crowds Tools (Börsenspiele, Ideenwettbewerbe,…) um Geschäftsideen weiterzuentwickeln und auf Ihre potentielle Marktakzeptanz zu testen. Mashable zu Spigit:

    Spigit is a newly launched community that aims to provide a network of support for start-ups and their founders.

    The simulation engine provided by spigit is a way to sort of test out your idea. The simulation runs through three stages, where approval badges are awarded for things like buzz percentile, number of views, and expert approval. Completion badges are awarded at the end of each stage, enabling ideas to graduate to the next level. Several data points are considered for the simulation engine, including the tracking of dynamic interaction on the site. Spigit’s simulation benefits carry over into the virtual stock market as well, where “spigits” can be traded to determine the market value of a particular idea.

    As a participant in this community, you don’t have to be testing out an idea. You can provide value by offering feedback, interacting with others on the site, and helping the idea to either gain traction or lose steam. This wisdom-of-the-crowd approach can be useful when prepping ideas for real world implementation, but the structure of spigit allows for experts to be created and relied upon for the cultivation of the community. So users get badges in the same manner as ideas. You can also support or deny an idea, write a review, offer up resources, or add it to your watch list. (via Mashable)

    Wir bleiben dran und warten auf erste Erfolge.


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    Guy Kawasaki hat eine schönes Interview mit dem Präsidenten eines der führenden Hersteller für Businessplan-Software Tim Berry geführt. In 11 ausführlich beantworten Fragen beschreibt Berry warum ein Businessplan jedes Startup auf dem richtigen Weg hält. Nette und hilfreiche Lektüre für aktive oder angehende Unternehmer.

    Kawasaki: How do you know when you’re done?

    Berry: A good business plan is never done. You’re going to be circling back around it for as long as you care about your business and want to manage it better. If your business plan is done then get out of that business, it’s dead. You’re always moving towards the horizon, and you’re business plan is always there to track where you’re going, mark the steps, and help you steer.


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    Die Amerikaner haben es mal wieder vorgemacht - man nehme ein paar junge motivierte Studenten mit Geschäftsideen - Pfercht diese ein paar Tage an einem X-beliebigen Ort zusammen - Lädt die Presse für die notwendige Öffentlichkeit ein - und anschließend regnet es ein wenig Geld - das ist der Stoff aus denen neuerdings Startups und Milliardäre („meet the next billionaire“) gemacht werden sollen - erinnert schon geringfügig an “Deutschland sucht den Superstar” und Konsorten, aber was tud der naive Entrepreneur nicht alles für Geld, Kontakte und Presserummel.

    yc400alexis.gif Um was geht es eigentlich - In den USA existiert ein sehr erfolgreiches Programm mit dem Namen ycombinator. Ein paar findige Unternehmer und Wissenschaftler haben sich zusammengetan und mit schönen medialen Tam-Tam ein StartUp-Bootcamp aufgezogen. Das Prozedere ist nicht viel anders als bei Businessplan-Wettbewerb - Gründer stellen sich vor, ein paar werden ausgewählt und erhalten ein ausgiebiges Coaching vor Ort und unter Umständen kleinliche Investments in Höhe von 5.000 Dollar pro Gründer.

    seedcampWas in den USA funktioniert, könnte auch in Europa recht gut klappen - haben sich ein paar sehr potente VCs gedacht und das amerikanische Konzept etwas überarbeitet und auf Europa adaptiert. Das Ergebnis ist unter der Seite Seedcamp einzusehen. Auch hier können sich Startups für einen von 20 Plätzen im Bootcamp bewerben nur mit dem kleinen Unterschied, dass die VCs wirklich die Creme de la Creme der Branche sind (Wellington, Index, Atlas, uvm.), das ganze im schönen London stattfinden soll und es um verhältnismäßig viel Kohle geht - 50.000 Euro für die fünf besten Teams. Man darf gespannt abwarten was kommt. Eine paar recht informative Slides zu den Hintergründen der Initative und der VCs-Szene in Europa. Anmelden kann man sich hier.

    In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass es auch eine ähnliche deutsche Initiative gibt. Speedseed - Leider ist hier nicht bekannt inwieweit sich die ambitionierten Pläne weiterentwickelt haben.

    Zuletzt noch einen kleinen Blick in Richtung Alpen - in der Schweiz existiert im Moment ein regelrechtes Gründerfieber - ein Grund dafür ist, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen in der Schweiz nicht nur Musikantenstadl und die Tagesthemen präsentiert - sondern auch eine Dokumentation über schweizer Startups sendet. Das Programm ist ein enormer Erfolg und hat ein Bewusstsein für die schönen, aber auch anstrengenden Momente von Gründern geschaffen. Ganz nebenbei erfreuen sich die Beteiligten Startups über eine enorme nationale Bekanntheit (die Schweizer haben teilweise einen gewissen Hang zum patriotischen) und Investements von VCs. Vielleicht ist der eine oder andere Schweizer in der Leserschaft, der ein wenig Vor-Ort Informationen beitragen kann.


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  • Von Innovations-Hirten, -Kapitalisten und einem -Bazar
  • Venture Hacks - An entrepreneur’s guide to hacking venture capital

    Im Gegensatz zur deutschen Szene scheint im Silicon Valley ein erstaunliches Misstrauen gegenüber Venture Capital Firmen zu bestehen. Gesunde Skepsis und die Einholung von Informationen können auf jeden Fall nicht schaden.

    Venture Hacks is an entrepreneur’s guide to hacking venture capital. Our first series is called Term Sheet Hack

    In dem Blog venturehacks geben die scheinbar erfolgreichen Internetunternehmer Babak Nivi und Naval Ravikant schöne Einblicke in den Investmentprozess und wie man sich verhalten soll/bzw. muss um nicht auf VCs reinzufallen. Die nötige Expertise verleihen sich die beiden auf Basis folgender Aussage über sich selbst:

    We’ve raised $100M or so in financing from firms including Sequoia, Benchmark, August, and Bessemer. We’ve also invested another $20M in about 12 companies. Now we’re ‘open-sourcing’ everything we’ve learned.

    Ob die Informationen nun stimmen oder nicht und ob deren Tipps auch für europäische VCs gelten sei dahin gestellt, doch sowohol deren Tools, wie auch deren Beschreibungen der Tricks von VC sind sehr interessant.


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  • Entrepreneurial Stuff - Spirit aus dem Valley

    Einleiten wollen wir diesen Bereich mit einem Klassiker des wohl bekanntesten Entrepreneurs. Immer wieder sehenswert. Steve Jobs zur Verabschiedung des 2005er Jahrgangs in Stanford - Stay hungry - stay foolish

    Wir bleiben bei Apple - Guy Kawasaki, erster Apple Evangelist und nun einer der führenden Entrepreneur-Evangelists und VC in den Staaten - sehr amerikanisch und sehr unterhaltend - Guy`s Blog

    Anmerkung: Evangelists sind im Prinzip Vertriebsleute, die jedoch Ihre Produkte mit einer hohen Emotionalität/Message aufladen

    Sehenswert sind besonders diese beiden videos:
    Kawasaki Keynote
    Klasse Panel mit Guy und einigen sehr interessanten Gründern

    Guter Blog vom Gründer von Hotornot.com James Hong

    Informationen von einem VC - Blog von David Beisel

    und einmal “good old Germany”:
    Interessante Art zu bloggen - ganz im Stile der
    sokratischen Dialoge - Gespräche zwischen Gründer und Venture Capitalist


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  • Open Innovation & Entrepreneurship
  • Ein Jahr Openeur - Open Innovation & Entrepreneurship
  • Das Unternehmerische von Open Entrepreneurs
  • Ausrichtung von Openeur

    Wir wollen uns in Zukunft zusätzlich zu der theorethischen Auseinandersetzung etwas mehr der praktischen Anwendung von Open Innovation & Entrepreneurship widmen. Dementsprechend werden wir vermehrt auf Praktisches und Inspirierendes im unternehmerischen Kontext eingehen und uns ebenfalls verstärkt der StartUp Szene zuwenden. Fokussieren wollen wir uns hier in erster Linie auf nützliche Hinweise aus der amerikanische Szene.

    Auf diese Weise wollen wir eine höhere Frequenz unserer Posts erreichen und zudem verstärkt zu unternehmerischen Engagement anregen. Trotz bzw. genau wegen dieser Ausrichtung, werden wir uns weiterhin mit wissenschaflichen Inhalten zu Open Innovation & Entrepreneurship auseinandersetzen, unsererm Openeur-Ansatz treu bleiben und weiter ausbauen.

    Wir hoffen diese Ausrichtung ist auch im Sinne unserer Leserschaft

    Johannes Heinze & Steffen Höllinger


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  • About
  • Mass Customization mit NikeID
  • Open Innovation Symposium an der Zeppelin University
  • Die Bedeutung von Innovationscontrolling
  • HBR - 20 bahnbrechende Ideen für 2007
  • Crowdsourced Startup - das Ringside-Projekt

     

    Vor einigen Wochen startete Steve Poland offiziell das ambitionierte Projekt Ringside Startup um ein Startup durch die Beteiligung der Crowd zu entwickeln, zu finanzieren und zu vermarkten. Vor einigen Tagen wurde der Versuch nun aufgegeben, weil Poland an seinen erwarteten Zielen im Funding gescheitert ist. Aus unserer Sicht ist die Idee allerdings noch immer interessant und die Frage bleibt bestehen, ob es möglich ist, in dieser Weise durch die Zusammenarbeit vernetzter Individuen ein Startup zu launchen.

    Wir haben über Open Entrepreneurship auch immer in dieser Weise gedacht und falls solch ein Projekt Erfolg hätte, würde es unsere Idee der Wertschöpfung in Netzwerken sehr unterstützen. Momentan müssen wir uns im Rahmen unserer Forschung oft noch auf fokale Netzwerke konzentrieren, die der kreativen Crowd die Möglichkeit geben, als Mikro-Entrepreneure ohne jegliche Risiken zu handeln, weil das fokale Zentrum alle kritischen Geschäftsprozesse zu Verfügung stellt. Ein auf Crowdsourcing basierendes Startup würde jedoch das Spiel wesentlich ändern: die dezentralisierten Beitragenden würden den gesamten Prozess definieren, entwickeln und kontrollieren. Um das Scheitern von Ringside zu reflektieren, möchten wir im Folgenden die bedeutendsten Schritte des Projekts hervorheben.

    22. März - Start des Projekts

    “I’m raising $20,000 in reader/sponsor contributions to launch a web start-up. Contributor participation entitles you to vote on actual business decisions — the first of which will be which idea that I’ve exposed via Techquila Shots will be the web start-up I build from the ground up. I will blog about this entire journey as openly as I can — taking you through the entire start-up process (beginning with incorporation — whether to be LLC or S-Corp Inc; in Delaware or NY) and providing feedback from VCs to Entrepreneurs along the way. My hope is that we’ll all learn quite a lot about the start-up process from this experience.”

    26. März - Einführung verschiedener Geschäftsideen

    Poland schlug fünf Community-Konzepte vor und fragte die Crowd: “Which one of these ideas do you feel has the most potential for ‘success’?”

    4. April - Das Ende der Reise

    “I don’t believe at this moment that I can raise the contribution size I have been hoping to raise ($10k minimum; $20k goal). My belief was that I could get tons of entrepreneurs that are very interested in the entire start-up experience. […] Well, we’re still going to get to hear that valuable insight – only, I’m starting a venture now. I’ve aligned with a programmer that believes in one of my ideas just as much as I do. Thus, we’re moving forward on it.”

    Aus unserer Sicht ist das Ringside Projekt wegen seines Kontexts und vordefinierter Bedingungen gescheitert. Poland wollte Menschen dazu ermutigen, Geld zu spenden anstatt Aktien auszugeben, die die Möglichkeit eröffnet hätten, zumindest einen kleinen Profit zu machen. Der Anreiz einer Spende an ein Startup nur um zu sehen, was mit ihm passiert, scheint nicht genug gewesen zu sein. Wenn Ringside ein Erfolg geworden wäre, dann wäre der einzige Gewinner Poland selbst gewesen, der alle Property Rights gehalten hätte. Bei Zusammenarbeit geht es jedoch um einen wirklichen Beitrag und Vorteile für alle beteiligten Personen in einem solchen Projekt - und die deswegen von diesem auch profitieren sollten. Wie die Crowd in offensichtlicher Weise Poland klargemacht hat, indem sie sich nicht beabsichtigt beteiligte, geht es bei Zusammenarbeit nicht darum, applaudierend an der Ringseite zu stehen und die Protagonisten im Ring zu beobachten. Und es geht definitiv nicht darum, dass eine einzelne Person nur die Crowd benutzt.


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  • Ideation vs. Creation

    David Beisel, der sich selbst als early-stage VC bezeichnet, stellt grundsätzlich interessante Einblicke über die VC- und Startup Szene bereit. Auf seinen Blog Genuine VC hat er sich diesmal einerseits dem Copycat-Mythos gewidmet, andererseits dem dem Phänomen, dass erstaunlicher Weise mehrere Startup-Teams zur selben Zeit an dem selben Geschäftsmodell arbeiten, ohne voneinander je gehört zu haben.
    Hierfür nennt er auch einen der möglichen Gründe:

    „Information about new startups and trends affecting them is near ubiquitous given the rise of influential and well-read blogs, as well as the mainstream press and conferences. And based on these visible and salient market trends, smart people tend to be led to the same conclusions about wherein lies the opportunity.“

    Seiner Meinung nach ist die Angst vor dem Ideenklau maßlos überschätzt

    „the risk of another someone literally copying an entrepreneur’s startup idea is largely overperceived and overweighted.“

    Besonders wichtig und treffend ist zudem seine Meinung zu dem Wert einer Geschäfts-Idee. Denn die Idee hat in der Regel noch keinen Wert. Erst durch Ausarbeitung der Idee zur Marktreife und der Akzeptanz des Produkts, entwickelt sich die Idee zur Innovation und erhält einen realen, monetären Wert.

    “Defensibility with other aspects of the business model and above all, execution, mean so much more than a few months time-to-market.“

    „The question when pursuing a new idea for a business isn’t “has someone else thought of this and how can we prevent that from happening?” but rather “how can we beat someone else who is thinking of this right now?”


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