Die Emanzipation der User - Eric von Hippel auf der MCPC2007

Wir möchten unsere deutschen Leser auf den grandiosen Vortrag von Eric von Hippel auf der MCPC2007 hinweisen. Von Hippel widmet sich dort einer Theorie des Wirtschaftens welche auf hoch effizienten User-Communities fusst.

User have innovated historically - but the collaborative design has become so efficient that it is going to drive out manufacturer based design in certain areas.

Eine detaillierte Beschreibung auf unserer englischen Seite.

Eric von Hippel MCPC2007 MIT Boston Part1

Eric von Hippel MCPC2007 MIT Boston Part2

Eric von Hippel MCPC2007 MIT Boston Part3

Eric von Hippel MCPC2007 MIT Boston Part4

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  • 1 Kommentar bisher »

    1. Jana Görs sagt

      am 29. November 2007 @ 13:18

      Hallo,

      Eric Hippel ist ein grandioser Wissenschaftler. Es ist für ein Unternehmen wichtig sich an den Lead Usern zu orientieren. Ja sogar, Sie in den eigenen Innovationsprozesse zu integrieren.

      In den Veröffentlichungen von Henry William Chesbrough (z.B.: Innovators Dilemma) wird beschrieben, dass sich ein Unternehmen zur Wettbewerbssicherung auch um marktverändernde also disruptive Innovationen kümmern sollte. Disruption meint, dass das Unternehmen in neue Märkte vorstößt oder “new ventures” durchführt.

      Unklar ist mir, wie solche Innovationen durch Lead User entstehen sollen. Unzweifelhaft sind Lead User sehr hilfreich für die Generierung von inkrementellen oder radikal neuen Produkten. Aber verändern Innovationen von Lead Usern auch die Strukturen eines Unternehmens (z.B. die anvisierten Märkte)? Wenn ja, wie genau?

      Ich für meinen Teil denke, dass die Lead User mir als Unternehmen helfen meinen vorhandenen Markt “perfekt” zu bedienen. Also die Bedürfnisse der Kunden in maßgeschneiderte Lösungen umzuwandeln. Um jedoch auf disruptive Innovationen zu kommen, glaube ich, dass Unternehmen noch viel weiter gehen müssen und Ihre Grenzen im Hinblick auf Produkte und Märkte überdenken bzw. aufheben müssen.

      Daher denke ich, das Unternehmen sich folgende Gedanken für disruptive Innovationen machen könnten (entsprechend dem Open Innovation Ansatz):
      1. Was ist mein USP? Was ist meine Kernkompetenz? Worin bin ich unschlagbar?
      2. Wem kann ich dadurch noch helfen? Welchen Mehrwert kann ich wem bieten?
      3. Wer kann mich dabei unterstützen? Welche Leistungen liegen nicht in meiner Kernkompetenz?

      Ich freue mich über Anregungen.

      Viele Grüße!

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