Unterscheidbarkeit von Open Entrepreneurs
Aus unserer konzeptionellen Sicht haben in Netzwerken handelnde Individuen, die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie an der Entwicklung eines Business Models zusammenarbeiten möchten oder weiterhin ihre Arbeit im Rahmen von Open Source kostenlos verbreiten wollen. Dies gilt nicht nur für wissensbasierte Arbeit, sondern auch für finanzielle Investments und sogar physische Güter. Fertigungskapazitäten sind bereits seit langem zur Miete verfügbar und manche Unternehmen haben sich zudem auf die Produktion von spezifisch angepassten Teilen spezialisiert. Beispielsweise lässt das Unternehmen eMachineShop seine Nutzer spezifische 3D-Objekte aus verschiedenen Materialien designen, bepreisen und bestellen, was es möglich macht, jede Anzahl von hochspezifischen Gütern wie Zahnrädern für eine bestimmte Maschine zu produzieren.
Eine Unterscheidung innerhalb unseres Ansatzes von Open Entrepreneurship im Hinblick auf den Graf der Intermediarität scheint noch vorhandene, konzeptionelle Unschärfe weiter reduzieren zu können. Zuerst und vor allem haben Lead User die Möglichkeit sich an existierende intermediäre Plattformen anzugliedern, die offen für Beiträge sind oder sogar selbst die Schaffung neuer Intermediäre zu stimulieren. In diesem Kontext scheint eBay nur das bekannteste Beispiel zu sein und hat wahrscheinlich mehr Unternehmensgründungen nach sich gezogen als jede Form öffentliher Unterstützung für Entrepreneurship in den letzten Jahrzehnten. Eine weiter gehende Unterscheidung scheint deshalb sinnvoll im Hinblick auf die Mittel, die Unternehmen oder Individuen im Rahmen ihrer Zusammenarbeit im Prozess der interaktiven Wertschöpfung in Netzwerken einsetzen.
In diesem Kontext haben wir bereits Beispiele für Mass Customization (Threadless) und Open Innovation (Second Life) behandelt.
























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